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Celstran® LFT
Celstran langfaserverstärkte Thermoplaste
(LFT) werden
in einem Pultrusion Verfahren hergestellt, bei dem die Glasfasern gründlich imprägniert werden, so dass
die Kunststoffmatrix optimal verstärkt wird. Im Gegensatz zu den herkömmlichen kurzfaserverstärkten
Werkstoffen bilden die langen Fasern ein Glasfaserskelett, das die anisotrope Schwindung begrenzt und
Verzug deutlich reduziert. Die
LFT-Technologie ist
nicht auf Glasfasern beschränkt. Auch Edelstahl-, Kohlenstoff-, Aramid- oder andere Verstärkungsfasern
können eingearbeitet werden, um das richtige Eigenschaftsprofil für eine Vielzahl anspruchsvoller Anwendungen
zu erhalten. Edelstahlfasern können zum Beispiel benutzt werden, um Bauteile für die Ableitung statischer
Elektrizität oder die Abschirmung von elektromagnetischen oder Hochfrequenzstörungen leitfähig zu machen.
Durch die Verstärkung mit Kohlenstoff- oder Aramidfasern hingegen lassen sich Werkstoffe herstellen,
die eine noch geringere Dichte als glasfaserverstärkte Materialien aufweisen. Bei dieser vielseitigen
Technologie kommen viele verschiedene Polymer-Materialien zum Einsatz, angefangen von Polypropylen und
Nylon bis hin zu Polyurethan. Celstran
LFT-Produkte,
bei denen die typischen Faserlängen 10 mm betragen, können mit den üblichen Verfahren zur Kunststoffverarbeitung
wie Spritzgießen, Blasformen, Rotationsgießen und Profilextrusion verarbeitet werden. Unter dem Namen
Compel® LFT werden auch für das Plastifizierpressen geeignete Typen mit längeren Verstärkungsfasern
(25 mm) angeboten. Aufgrund
der Kombination von mechanischen
Eigenschaften, Schlagzähigkeit und Kriechfestigkeit sowie dem geringen Verzug sind diese LFT-Produkte
sehr gut als Ersatz für Metalle geeignet. Werkzeuggehäuse, Gepäckablagen, Lüfterhauben, Räder und Zahnräder
sind nur einige der aktuellen Anwendungen für Celstran LFT.
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