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Metallisieren und Plattieren
Durch Vakuummetallisieren und Sputtern erhält man attraktive Hochglanz-Metallüberzüge auf Kunststoffformteilen. Diese Verfahren werden in einer Vakuumkammer durchgeführt. Dabei wird Metall – meist Aluminium, aber auch Silber, Kupfer, Gold oder Messing-Legierung – durch Widerstandserwärmung, Elektronenstrahl- oder Plasmaverfahren verdampft und auf dem Kunststoffteil abgeschieden. Danach kann zum Schutz der dünnen Metallschicht vor Abrieb und Umgebungseinflüssen ein Klarlack aufgetragen werden. Da das Haftvermögen von Metall auf Kunststoff meist gering ist, wird auf das Kunststoffteil zunächst eine Grundierung aufgetragen.
Folgende Typen von Fortron Polyphenylensulfid (PPS) und des flüssigkristallinen Polymers Vectra (LCP) eignen sich sehr gut für dieses Verfahren:
- Fortron 4665 B6
- Vectra C 810
- Vectra C 820
- Vectra E 820i
- Vectra E 820i Pd
Elektroplattieren: Automobilaußenteile wie Kühlergrill und Radkappen werden oft aus Spritzgussteilen hergestellt, die mit Chrom elektroplattiert sind. Die haltbaren und leichten Kunststoffteile ersetzen Druckguss- und Blechteile. Gewöhnlich handelt es sich bei den Kunststoffen um Spezialformulierungen. Die Teile werden vorbehandelt und nach einem herkömmlichen Verfahren elektroplattiert.
Flammspritzen / Lichtbogenspritzen: Bei diesen Verfahren wird mit Hilfe spezieller Einrichtungen geschmolzenes Metall auf die Kunststoffoberfläche gesprüht. Der relativ dicke, raue Überzug wird hauptsächlich auf Innenflächen zur elektromagnetischen und Hochfrequenzabschirmung oder zur Ableitung statischer Ladungen verwendet.
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