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Formpressen von Compel® LFT
Die langfaserverstärkten Thermoplaste Compel LFT wurden für die Herstellung von Verbundstoffen im Plastifizier-/Formpressverfahren entwickelt. Compel LFT-Granulat ist 25 mm lang und enthält Verstärkungsfasern derselben Länge. Selbst Komponenten mit einer komplexen Geometrie und mit tiefen Rippen lassen sich aus diesem Werkstoff herstellen.
Compel LFT zeichnet sich gegenüber mit Glasmatten verstärkten Thermoplasten (GMT) durch mehrere Vorteile aus:
- Vielfältige Design-Möglichkeiten, ohne Einschränkungen hinsichtlich der Geometrie des Vorformlings.
- Geringer Energieeinsatz aufgrund der Schneckenplastifizierung.
- Geringer Formpressdruck.
- Sehr gute Fließfähigkeit in der Schmelze.
- Gleichmäßiger Glasfasergehalt auch in dünnen Rippen.
- Gute Oberflächenqualität.
- Recyclingfähiger Produktionsabfall bei geeigneter Granulierung des Abfalls und geringem Feinstoffanteil.
- Hohe Zähigkeit und Steifigkeit.
Verarbeitungsverfahren Die langfaserverstärkten Compel-Pellets werden zunächst durch vorsichtiges Extrusionsplastifizieren vorbereitet. Der Schneckendurchmesser sollte mindestens 80 mm betragen. Einschränkungen des Verarbeitungsquerschnitts (wie beispielsweise durch Düsen oder Ablenkungen) sind zu vermeiden, da die Fasern dadurch verkürzt werden könnten. Das Schmelzen des Werkstoffs sollte ohne Kompression erreicht werden, wobei Staudruck und Schneckendrehzahl möglichst niedrig zu halten sind.
Dann wird der Werkstoff als vorplastifizierte Masse in die Pressform gefüllt, die wie für das Formpressverfahren konstruiert sein sollte. Die Werkzeugtemperatur und die Zykluszeit sind gemäß den Empfehlungen für den jeweils zu verarbeitenden Werkstoff zu wählen. Dabei ist das Werkzeug zum Auswerfen der fertigen '
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